Einige Gedanken über unser Logo ‘SAK-GSC'
 
A propos de notre logo ‘SAK-GSC'
 

 
 

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Gäste und Freunde der SAK,

Mesdames et Messieurs, Chers Convives et Amis du GSC,

Nous sommes réunis ce soir pour le fameux banquet du SAK – en allemand, le SAKrr – même si, avec toute la neige qu’il y a à Interlaken, ce n’est pas encore le sacre du printemps !

Comme Président du SAK, et bien que je ne sois pas publiciste, je trouve que c’est très fort comme logo, le SAK

C’est en effet plein de potentialités et je crois que l’on peut déduire de la force de ce logo au moins ceci :

- d’abord, que nous sommes toutes et tous dans le même SAK … ou dans le même bateau, parce que nous tirons tous à la même rame ou à la même corde !

- On peut reconnaître aussi que nous mettons toutes et tous la main au SAK … ou la main au pétrin ou au travail : nous sommes fiers d’ailleurs d’appartenir au Groupe suisse de travail de criminologie !

- Ce qui est sûr également, dans cet esprit de travail solidaire bien helvétique, c’est que nous ne formons pas un SAK de crabes, ni un panier de requins, loin de nous une telle idée de rivalité vorace !

- Enfin, on peut déduire de notre logo que, depuis maintenant 33 ans (soit depuis 1972), nous avons bien démontré que, comme les magiciens, les criminologues aussi ont plus d’un tour (ou d’un truc) dans leur SAK !

Mais finalement, je ne voudrais pas, par ces jeux de mots et comme Président, me mettre le SAK à dos !

Gestatten Sie mir nun, einige Überlegungen über unser Logo auf Deutsch zu machen:

- weder auf Italienisch noch auf Französisch sind wir ein SAKr, sondern der GSC (Gruppo oder Groupe suisse de travail de criminologie);

- das Logo GSC klingt nicht so schön, wie SAKr und ich will kein Wortspiel mit dem Wortlaut des Logos selbst machen. Ich möchte mich eher auf das Wort ‚Gruppe – Gruppo’ konzentrieren:
- in den Siebzigerjahren war die SAK wirklich eine Gruppe (ja sogar ein Grupetto, ein Grüpplein!), mit zuerst 20 und dann 50 Mitgliedern.

- Aber heute, mit ungefähr 450 Mitgliedern, stellt sich die Frage, ob wir noch immer eine Gruppe sind? Zudem eine Gruppe an der Arbeit?

- Mit so vielen Mitgliedern könnten wir ja unseren Namen ändern und uns wenigstens die Schweizerische Vereinigung (was wir schon rechtlich sind!) für Kriminologie … oder besser und edler die Schweizerische Gesellschaft für Kriminologie nennen!

- Es gibt wohl eine Schweizerische Gesellschaft für Botanik oder für Mathematik und auch für Ethnologie … und die Botaniker, die Mathematiker sowie die Ethnologen sind doch bedeutend weniger zahlreich, als die Kriminologen in der Schweiz!

- Aber NEIN! Wir wollen überhaupt nicht eine Gesellschaft sein, noch werden! Wir wollen eine Gruppe sein und bleiben – vielleicht nicht immer an der Arbeit, wie heute Abend – jedoch getreu nach dem Motto: ‚Small is beautiful’!

- Vom kriminologischen Standpunkt betrachtet, ist dies sicherlich sehr interessant (und selbstverständlich auch von einer psychoanalytischen Perspektive, darauf möchte ich jedoch nicht all zu stark insistieren…).

- In der Kriminologie weiss man sehr gut, dass es mindestens 2 Typen von Gruppen gibt:
a) einerseits die kriminogenen und dann eventuell die kriminellen Gruppen: auf English nennt man diese Gruppen die ‚Gangs’ … doch die SAK-GSC ist überhaupt keine Gang … nicht wahr Herr Bundesanwalt?

b) andrerseits gibt es die anti-kriminogenen und die kriminalitätsverhütenden Gruppen: ich hoffe sehr und vermute, dass die SAK-GSC eine solche positive Gruppe ist, mindestens wie zum Beispiel heute Abend, denn die SAK-GSC behütet uns uns vor Depression … besonders mit dem ‚inimitablen’ Lachen von Beni Brägger, unserem lieben Aktuar!